Trash-TV: Die größten Skandale aus der Welt der Reality-Stars

In der Welt der Reality-Stars gibt es nicht wenige Skandale oder Aufreger. Was passiert hinter den Kulissen der bekannten Reality-Shows?

Frauke Ludowig moderiert jährlich das „Große Wiedersehen“ des „Sommerhaus der Stars“
Quelle: RTL

„Das Dschungelcamp“,„Ex on the beach“, „Are You The One“, „Love Island“, „Adam sucht Eva“, „Temptation Island“, „Das Sommerhaus der Stars“, „Kampf der Reality Stars“... you name it. Wir lieben Trash-TV und das sagen wir voller Stolz. Nirgendwo gibt es so viel zwischenmenschliches Drama und so viele ausgeplauderte Geheimnisse und Neuigkeiten wie in solchen Shows. Doch nicht alles glänzt im Rampenlicht: Was läuft wirklich hinter den Kulissen der Reality-Shows ab? Immer wieder sorgen die Stars auch abseits der Kameras für Skandale – und die haben es in sich! 

Legen wir mit harten Anschuldigungen los:

Danny Liedtke wurde von seiner vermeintlichen EX-Freundin angezeigt.
Quelle: IMAGO / Future Image, IMAGO / nicepix.world

Gewaltvorwürfe gegen „Köln 50667”-Star Danny Liedtke

Im März 2025 wird über die „Bild“ bekannt, dass gegen „Köln 50667”-Star Danny Liedtke eine Anzeige vorliege, die ihn schwer belastet. Der 34-Jährige wird beschuldigt, in mehreren Vorfällen gegenüber seiner vermeintlichen Ex-Freundin und Schlagersängerin Nora Lob aggressiv aufgetreten zu sein, sie bedroht und körperliche Gewalt angewendet zu haben. Die beiden sollen bereits im Sommer 2024 zusammen auf Mallorca gewohnt haben. Die Anschuldigungen sind nicht ohne: „Er hat mich gewürgt und sagte, er bringt mich um, weil ich die Wäsche nicht gemacht habe. Das ging über zwei Monate so“, behauptet Lob und berichtet weiter: „Er hat mich öfter drei bis vier Stunden lang im Zimmer festgehalten und meine Klamotten an meinem Körper zerrissen.“ Sie sei zunächst in ihre Heimat nach München geflüchtet, dann nach Mallorca zurückgekehrt, um ihn am 21. Januar 2025 anzuzeigen. „Ich muss ein Leben lang damit leben, dass ich misshandelt wurde und brauche psychologische Hilfe – er wird weiter gebucht. Ich möchte nicht, dass das noch mehr Frauen widerfährt.“ Besonders pikant: Bereits 2021 geriet der Darsteller in die Schlagzeilen, weil auch seine Ex-Freundin, die frühere Bachelorette Sharon Battiste, ihn beschuldigte, ihr gegenüber gewalttätig geworden zu sein. Auch sie erstattete damals Anzeige.

Wie reagiert er selbst auf die Vorwürfe?

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Nach Anschuldigungen: So reagieren Danny Liedtke und RTL!

Laut dem Bericht der „Bild“ wurde nach der Anzeige gegen Liedtke eine Einstweilige Verfügung und ein damit verbundenes Annäherungsverbot von 200 Metern verhängt. Das zuständige Gericht verurteilte ihn zudem in einem Eilverfahren zu 22 Tagen gemeinnütziger Arbeit. Auf Nachfrage bestritt er jedoch die Tatsache, je in einer Beziehung mit Nora Lob gewesen zu sein. Er habe seine Anwälte kontaktiert, die „mit höchster Entschlossenheit gegen diesen Rufmord vorgehen“. So handle es sich um „private Angelegenheiten, die privat bleiben sollten“. Doch auch RTL reagiert auf die Anschuldigungen und berichtet, von der Anzeige gegen den „Köln 50667“-Darsteller Wind bekommen zu haben. Der Beschuldigte gab RTL daraufhin sogar folgendes Statement: „Ich befinde mich derzeit mit meinen spanischen Anwälten in einem schwebenden Verfahren, um rechtliche Schritte auf spanischem Boden einzuleiten. Aufgrund der aktuellen Situation kann und darf ich mich dazu nicht äußern. Ich bitte daher um Verständnis und darum, meine Privatsphäre zu respektieren.“

Daraufhin erklärte ein RTL-Sprecher allerdings, dass der Sender Liedtke aus dem Format geworfen habe: „Die Vorwürfe gegen Danny Liedtke sind uns bekannt. Wir haben deshalb entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm vorerst nicht fortzusetzen. Aktuell fokussieren wir uns bei ,Köln 50667’ auf andere Geschichten mit unseren anderen Protagonistinnen und Protagonisten.”

Nach den Schlagzeilen veröffentlicht Nora Lob ein Statement:

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Nora Lob reagiert mit Statement:

„Ich habe lange geschwiegen, aber jetzt ist es an der Zeit die Wahrheit mit euch zu teilen“, beginnt die 36-Jährige ihr Statement auf Instagram. Weiter führt sie aus, sie habe „die schlimmsten Monate meines Lebens“ hinter sich. Die ehemalige „Bachelor“-Teilnehmerin erzählt, dass es ihr anfangs auf Mallorca schwerfiel, Anschluss zu finden, und sie deshalb umso dankbarer war, eine Vertrauensperson an ihrer Seite zu haben. „Dieses Vertrauen wurde missbraucht. Kontrolle, Drohungen und schließlich Gewalt waren die Folgen“, führt sie aus. Weil er weiter von vielen Menschen in seinem Umfeld gedeckt und unterstützt wird, möchte sie jetzt ihre „Stimme erheben“ und anderen Opfern Mut machen. „Ich sage es euch laut und deutlich: Ich bin Opfer von Danny Liedtke. [...] Hinter dieser Fassade vom Netten und Gerechten verbirgt sich ein anderer Mensch. Und hier sind die Beweise“, erklärt sie und deutet auf einen Gerichtsbeschluss. Damit bestätigt auch sie, dass gegen ihn eine Einstweilige Verfügung vorliegt. Schließlich ruft sie die Menschen zur Unterstützung auf: „Hört auf wegzuschauen!“ Dann richtet sie sich direkt an den Schauspieler: „Erinnerst du dich, als du mich gewürgt hast und mir in die Augen geschaut hast mit den Worten: ‚Was willst du dagegen machen? Dir wird das sowieso niemand glauben‘. Und jetzt schau mir in die Augen nochmal. Jetzt frage ich dich: Was willst du dagegen machen? [...].“

Auch das ist harter Tobak:

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Nach „Love Island VIP“: Kandidatin Sophie erhebt schwere Vorwürfe gegen Yasin Mohamed

In der ersten Promi-Ausgabe von „Love Island“ lernten sich 2024 Reality-TV-Star Yasin Mohamed und die „Köln 50667“-Schauspielerin Sophie Imelmann kennen. Die Chemie zwischen den beiden stimmte, und sie gingen als Paar aus dem Dating-Format hervor und belegten sogar den 3. Platz. Nach der Ausstrahlung gab Yasin dann Aufschluss über die Zeit danach: „Wir sind nicht mehr miteinander. Nachdem wir wieder in Deutschland waren, hatte sie mir noch geschrieben. Ich habe aber nicht darauf geantwortet und wollte erst mal für mich sein und bin dann wieder in meine alten Muster verfallen“, erklärte der 33-Jährige. Doch in einem langen Statement sprach Sophie Imelmann dann mit der Triggerwarnung „Gewalt gegen Frauen“ unter Tränen über ihre Erfahrung eines sexuellen Übergrifs. „Mir ist es selbst passiert und als Frau der Öffentlichkeit sehe ich es als meine Pflicht, hier meine Reichweite zu nutzen, um euch Mut zu machen: Wehrt euch!“, schreibt der Reality-Star auf Instagram und spricht dann über ihre Geschichte.

Das Video geht unter die Haut:

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„Nein heißt nein“: Sophie Imelmann teilt emotionales Statement

Noch während der Ausstrahlung teilte Sophie weiterhin Fotos und Videos aus der Show, weil sie sich ihr „erstes Format nicht von einem Mann kaputt machen lassen wollte“„Erst im Nachhinein, als ich hier zu Hause in meiner eigenen Welt wieder war, in meiner eigenen Realität angekommen bin, habe ich gecheckt, was passiert ist. Ich dachte, ich komme damit klar. Aber dann ist im Nachhinein so viel passiert, dass es alles wieder hochkommt, ich finde damit keinen Abschluss, ich kann nicht mehr.“ Konkret deutet sie an, sexuell belästigt worden zu sein und nennt Yasin Mohamed zwar nicht beim Namen, doch aus ihren Ausführungen wird offensichtlich, dass er damit gemeint ist. Inzwischen musste sie sogar eine Therapie anfangen. „Es geht einfach gar nicht, [...] dass solchen Menschen noch so eine Plattform gegeben wird [...].“ Außerdem habe sie „Beweise und es gibt Zeugen, ob diese letztendlich ausreichen, wird sich zeigen. Zudem war ich beim Frauenarzt und bei der Polizei.“ Inzwischen musste sie das Statement aber aus rechtlichen Gründen löschen.

Und wie reagiert er auf die Anschuldigungen?

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So äußern sich RTL und Yasin zu den Vorwürfen

Besonders stark kritisiert sie die Tatsache, dass Yasin trotz seiner vermeintlichen Tat in die Talkshow „deep und deutlich“ eingeladen wurde und hier über Depressionen und den Umgang mit Frauen sprach: „Dass dieser Mann überhaupt noch eine Plattform bekommt und von euch in eine Talkshow gesetzt wird, in der es unter anderem um Themen wie ‚Gewalt an Frauen' geht, zeigt mir nur, dass ihr wirklich keinerlei Respekt und Anstand vor mir besitzt.“ 

Und wie reagiert der Reality-Star auf die Vorwürfe? Yasin Mohamed meldete sich daraufhin mit einem kurzen Statement in seiner Instagram-Story. „Rechtliche Schritte sind eingeleitet und mein Anwalt ist dran! Mehr kann ich euch zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen.“ Sogar RTL hat sich inzwischen eingeschaltet, denn in einem Statement heißt es: „Uns sind die Vorwürfe gegen Yasin bekannt, die über die Social-Media-Kanäle publiziert werden. [...] Yasin und sein Anwalt dementieren die Vorwürfe mit Nachdruck. Wir werden die Entwicklungen in dieser Sache weiter eng verfolgen.“

Es kommt noch dicker:

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Fall wird im EU-Parlament thematisiert

Dass der Fall im Netz hohe Wellen schlägt, war abzusehen. Inzwischen haben sich immer mehr Reality-Stars auf eine Seite geschlagen: Während Kumpel Gigi Birofio zu Yasin hält, solidarisieren sich viele Promis aus der Szene, wie „Love Island“-Kandidatin Aurelia Lamprecht oder auch die „AYTO“-Kandidaten Lars Maucher und Paco Herb mit Sophie. „Ich glaube ihr“, teilte letzterer noch Ende Dezember 2024 in seiner Instagram-Story. Inzwischen hat es das Thema aber sogar ins EU-Parlament geschafft. Der Abgeordnete Lukas Sieper meint in seiner Rede: „Meine Freundin zeigte mir ein Video der ‚Love Island VIP‘-Kandidatin Sophie, in der diese über Übergriffe durch ihren Fernsehkollegen Yasin berichtet [...]. Und ich hatte Probleme mir ein Urteil über diese Geschehnisse zu bilden. Ich hatte Probleme, diesen Yasin zu verurteilen. Aber das war falsch. Wenn wir Frauen nicht den Respekt schenken, indem wir ihnen glauben [...], dann werden die Rechte der Frauen immer eingeschränkt sein.“ Sein Fazit: „Trash-TV sollte uns eine Lehre sein; dieses Mal für die Debatte über die Rechte der Frauen im Völkerrecht“.

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